Das Grundgesetz eines optimalen Aquariums

Man kann es drehen und wenden wie man will, auch das biologische, physikalische und chemische Geschehen im Aquarium unterliegt den Naturgesetzen. Es war das Ziel Duplas, die Gesetzmäßigkeit eines erfolgreichen Aquariums zu ergründen und sie in fest umrissenen Regeln zu fassen. Dupla hat sie die "10 Erfolgspunkte für eine optimale Aquarienhaltung" genannt. Sie stellen die Regeln für ein gut funktionierendes Aquarium dar, in dem Fische und Pflanzen ein gesundes und vitales Leben führen können. Sie machen das Aquarium unabhängig von Zufall.

 

Die 10 Erfolgspunkte des optimalen Aquariums

1. Tropische Wärme im Boden und im Wasser

Mit der Erwärmung des Aquariums durch ein Bodenheizkabel wird eine sehr wichtige Voraussetzung für ein optimales Aquarium erreicht: Durch den physikalisch bedingten Wärmeauftrieb wird der Bodengrund in den biologischen Kreislauf des Aquariums einbezogen. Erwärmt man hingegen das Wasser nur mit einem Stabheizer, entstehen zwei unabhängige Wärmezonen im Aquarium, der Bodengrund stagniert, wird sehr schnell faul und schwarz und die Pflanzenwurzeln bekommen "kalte Füße". Mit einer Bodenheizung wird die in natürlichen Gewässern herrschende Grundwasserströmung im Aquarium kopiert. Ein gut zusammengesetzter Bodengrund, bestehend aus 2-3 mm Quarzkies, im unteren Teil gemischt mit Duplarit, einem wohl ausgesuchten Laterit, unterlegt mit einem Bodenheizkabel, hat folgende Vorteile: im Bodengrund werden Pflanzennährstoffe aktiviert und den Pflanzen sowohl über die Wurzeln als auch über das Wasser an die Blätter gebracht, Sauerstoff dringt in den Boden, er bleibt dadurch länger funktionstüchtig. Außerdem bietet eine Niedervolt-Heizung mit 24 Volt hohe Sicherheit für Mensch und Tier.

2. Angepasstes Licht

Das Licht im Aquarium hat eine doppelte Funktion. Erstens einmal benötigen wir eine geeignete Beleuchtung, um Fische und Pflanzen im rechten Licht zu sehen. Die zweite Funktion der Beleuchtung greift tief ins biologische und chemische Geschehen im Aquarium ein. Sie ist eng mit der Biologie der Aquarienpflanzen verknüpft. Licht liefert die Energie für den Stoffwechsel der Pflanzen, die sie für die Assimilation der Nährstoffe bis zur Chlorophyllbildung in den Blättern benötigen. Licht ist der Motor im Aquarium. Licht steuert den Nährstoffbedarf, produziert Sauerstoff und regelt den Abbau von Abfall- und Stoffwechselprodukten. Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität des Lichtes ist entscheidend. Deshalb muss die Beleuchtung der Größe des Aquariums, den Wasser- und Lebensbedingungen im Aquarium angepasst sein.

3. Gesicherte Wasserstabilität

Damit ist folgendes gemeint: Neutrale pH-Wert-Einstellung und eine stabile Säurebindungskapazität, d.h. eine Karbonathärte von mindestens 3-4° dH. Normalerweise pflegen wir in einem Gesellschaftsaquarium Fische, die aus unterschiedlichen Gewässertypen stammen, die sowohl sauer als auch alkalisch sein können. Ein neutraler pH-Wert ist der goldene Mittelweg, um den unterschiedlichsten Fischansprüche gerecht zu werden. Der neutrale pH-Wert wird durch eine geeignete CO2-Düngung eingestellt, womit auch gleichzeitig eine optimale Kohlenstoffversorgung der submersen Wasserpflanzen gewährleistet ist. Dupla ist der älteste Anbieter in guten CO2Düngegeräten mit halb- und vollautomatischer Regelung.

4. Naturgemäße Pflanzenernährung

Zum gesunden Wachstum von Aquariumpflanzen ist es unabdingbare Voraussetzung, dass zu jeder Zeit alle Nährstoffe, einschließlich der Spurenelemente, vorhanden sein müssen. Im Gegensatz zu den tropischen Pflanzengewässern weist aber unser Leitungswasser große Nährstofflücken auf. Viele wichtige Pflanzennährstoffe und Spurenelemente fehlen oder werden dem Wasser bei der Aufbereitung im Wasserwerk entzogen. Hinzukommt, dass nicht wenige Nährstoffe, vor allem wichtige Spurenelemente, im Aquariumwasser durch Licht bzw. durch Nutzung durch die Pflanzen restlos verbraucht werden. Fehlt jedoch auch nur ein Nährstoff, stockt das Pflanzenwachstum, bzw. Die Pflanzen gehen sogar zugrunde (Liebigsches Minimumgesetz). Dupla hat auch dieses große Problem durch ein kluges Düngesystem gelöst.

5. Biologische Filterung

"Biologisch" heißt: Filterung über ein Medium, auf dem sich Bakterien ansiedeln, um dort eine für das Aquarium eminent wichtige Arbeit zu leisten: Sie entnehmen dem Wasser Stoffwechsel-Abfallstoffe und sorgen auf diese Weise für eine Reinigung des Aquariumwassers. Auch die industrielle Abwassertechnik macht von dieser Filtertechnik im großen Stil Gebrauch. Die Regenerierung des belasteten Wassers kann bis zur Trinkwasserqualität erfolgen. Dupla bietet im Wassersaufbereitungssystem alle Produkte, die für eine durch Bakterien gesteuerte Wasserreinigung notwendig sind. Angefangen von den Filterkörpern (Biokaskaden und Minikaskaden) bis zu den spezifischen Bakterien selbst (Duplabacter).

6. Gute Wasserbewegung

Eine gute Wasserbewegung ist nötig, um 1. in allen Wasserzonen gleichmäßige Temperaturen zu schaffen; 2. um Abbaustoffe der Pflanzen vom Blatt weg zu transportieren; 3. um frische Nährstoffe an die Blattoberfläche zu bringen und 4. Fischen, die aus strömenden Wassergebieten (Bächen oder Flüssen) stammen, eine von Natur aus erwünschte Wasserströmung zu bieten.

7. Dichte Bepflanzung

Ein optimales Aquarium ist abhängig von gesunden und gut wachsenden Aquariumpflanzen. Die Pluspunkte eines gut bepflanzten Aquariums sind:

  1. 1. Pflanzen liefern Sauerstoff und geben in ans Wasser und auch in den Bodengrund ab. Ein Schwarzwerden des Bodengrundes wird dadurch vermieden.
    2. Pflanzen bauen organische Abfallstoffe ab.
    3. Bestimmte Aquarienpflanzen vernichten Krankheitskeime
    4. ...und eliminieren sogar giftige Stoffe.
    5. Dicht und gut wachsende Aquariumpflanzen verhindern Algen
    6. ...und sind zugleich Versteck und Laichplatz für die Fische im Aquarium.

8. Ausgewogener Fischbesatz

Eine kluge Auswahl bei der Besetzung des Aquariums mit Fischen unterstützt das Bemühen, sowohl den Pflanzen als auch den Fischen optimale Lebensbedingungen zu schaffen. Im optimalen Aquarium sollen Fische und Pflanzen eine harmonische Einheit bilden. Hier einige Grundregeln: · Keine sich ständig attackierenden Fische einsetzen. · Keine pflanzenfressenden Fische aussuchen · Dafür aber algenfressende Fische von Anfang an als Vorbeugung verwenden · Fische mit gleichen Ansprüchen an das Wasser einsetzen, besonders auf Temperatur, Wasserhärte und pH-Wert achten · Eine gute Wahl für alle Bereiche des Aquariums treffen: a) Bodenbereich, b) Mittelzone und c) Wasseroberfläche · Keine Futterspezialisten einsetzen, wenn nicht gewährleistet ist, dass sie ausreichend gefüttert werden können.

9. Tropengerechte Fischpflege

Gesunde und vitale Fische sind auf Dauer nur durch ein gutes, vitaminhaltiges und gut verträgliches Fischfutter gewährleistet. Da Tropenfische oft aus absolut salzarmen Gewässern stammen, ist darauf zu achten, dass Fischfutter einen äußerst geringen Salzgehalt hat, da sonst unweigerlich Darmerkrankungen auftreten. DuplaRin ist eine moderne Futterkonzeption für Aquariumfische. Sie wurde in langjähriger Forschungs- und Versuchsarbeit, zusammen mit führenden Wissenschaftlern und Ernährungsphysiologen entwickelt. Dupla wählte für sein Fischfutter die Form des Granulates, weil damit für jede Fisch- und Maulgröße die passende Sorte gefertigt werden kann. Fische sind Brockenfresser! Außerdem wird DuplaRin mit spezifischen Rezepturen als Feinstfutter und als Tabletten (Compretten und Haftys) angeboten.

10. Kontrolle aller Funktionen

Durch regelmäßige Kontrolle wichtiger Wasserparameter verhindern wir, dass wichtige Funktionen im Aquarium aus den Fugen geraten. Dazu gehören vor allem Temperatur, pH-Wert, Nitrit- und Nitratgehalt, Karbonathärte, Eisengehalt sowie Kupfer und Phosphat. Da das Aquarium im Vergleich zu natürlichen Gewässern nur eine äußerst geringe Wassermenge enthält, können alle Werte in kürzester Zeit von einem Extrem ins andere gleiten. Im Aquarium ist jedoch ein hohes Maß an Stabilität und Beständigkeit erforderlich. Dupla hat deshalb ein Analytiksystem entwickelt, das sowohl Diagnose als auch Therapie beinhaltet.